Donnerstag, 7. September 2023

XM464 / Hunting P-84 Jet Provost T3A / Royal Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:16
Nichts Neues ist für mich die Jet Provost. Denn bei einem Besuch in Bruntingthorpe im August 2014 konnte ich mehrere dieser Trainer beim Cold War Jets Open Day in Action erleben. Die RAF übernahm die XM464 am 26.07.1960 und verkaufte die Maschine nach der Ausmusterung im Januar 1993! Hier im Museum angekommen ist der Trainer wohl im Jahr 2011. Ein Jahr später war der Flieger optisch so hergerichtet das man ihn auch zeigen konnte. (cn: PAC/W/9272)

55-0067 / Boeing B-52D-20-BW Stratofortress / US Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:13
Jetzt wirds aber richtig gross! Von der achtstrahligen Startofortress steht mit der 55-0067 eines der frühen Exemplare in Pima. Die B-52D ist mit 170 gebauten Flugzeugen die zweithäufigste Version, und diente nur als konventioneller Bomber. Die "Lone Star Lady" kam am 25.03.1957 zur USAF. Das Symbol der US Luftmacht in Vietnam blieb bis Mai 1982 im Inventar der Luftwaffe. Und schon 1984 stand die Maschine hier im Museum! (cn: 464019)

J-4035 / Hawker Hunter F58 / Schweizer Luftwaffe

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:12
Ach wie kenn ich dieses Flugzeug! Habe ich doch in meiner aktiven Militärzeit bei der Flab sehr oft den Hunter im Flug live erlebt. Die J-4035 war vom 24.04.1959 bis 16.12.1994 im Einsatz bei der Schweizer Luftwaffe. Danach kam der Hunter als N159AM in die USA und nahm auch an Vorführungen teil. Seit der Ankunft im Pima Air & Space Museum im Jahr 2008 ist es nun ruhiger geworden um die J-4035. (cn: 41H/697402)

XM694 / Folland Fo.144 Gnat T1 / Royal Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:11
Als kleiner und leichter Jäger entwickelt, erfüllte der Einsitzer die Erwartungen der Briten nicht. Erst als andere Luftwaffen das Muster kauften, beschloss die RAF ein Doppelsitzer der Gnat zu erwerben. 105 Stück kamen in der Folge zur RAF. Das ausgestellt Flugzeug trägt die Farben der Teststaffel aus dem Jahr 1961, wo die XM694 nach dem erfolgreichen Erstflug im Mai 1960 auch geliefert wurde. Es ist dies das dritte Testflugzeug der Gnat. Bekannt wurde das Muster weil es von 1963 bis 1980 das Flugzeug der Kunstflugstaffel "Red Arrows" war. (cn: FL504)

57 / Dassault Mystere IV-A / Armee de l'Air

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:09
Auf Basis der Mystere II war der nächste logische Entwicklungsschritt die Mystere IV. Die USA bestellte 225 Flugzeuge im Rahmen eines Wirtschaftsentwicklungsprogramms zur Förderung der Luftfahrtindustrie in Frankreich! Als Geschenk kamen die Jets in den Bestand der Armee de l'Air, so auch die Nummer 57 am 25.10.1955. Ausser Dienst genommen wurde das Flugzeug im September 1976. Nach einer längeren Zeit in Duxford, ist diese Mystere seit Ende 2011 hier in Tuscon ausgestellt. (cn: 57)

Mittwoch, 6. September 2023

55-4274 / Martin B-57E-MA Canberra / US Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:08
Nicht sehr oft hat die USAF nach dem zweiten Weltkrieg ein Flugzeug eingeführt, das nicht im eigenen Land entwickelt wurde. Von der britischen Canberra war die Air Force so überzeugt, das bei Martin die Fertigung dieser auf die USA angepassten Version als B-57 begann. Die B-57E war ein Mehrzweckflugzeug, das 68 mal gebaut wurde. Die aktive Zeit bei der USAF dauerte für die hier aufgenommene 55-4274 vom 25.10.1956 bis 23.03.1971. (cn: 376)

038 / PZL-Mielec Lim-2SB (MiG-15UTI) / Sily Powietrzne

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:06
Eines der meistgebauten Trainingsflugzeuge ist die MiG-15UTI. Auch bei diesem Jet handelt es sich um eine Lizenzfertigung aus Polen. Diese Maschine verlies das Werk im November 1953 als Lim-1 - ein einsitziger Jäger! 1958 erfolgte der Umbau in einen Doppelsitzer (SBLim-1) und 1974 gab es sogar noch eine Aufwertung zur SBLim-2. 1986 erreichte das Flugzeug die USA und durchlief später bei der DTESA ein Testporgramm. Ab Sommer 1990 stand der Jet in Reno, ehe er zwei Jahre später eine neue Heimat hier in Tucson fand. (cn: 1A-06038)

0301 / Shenyang J-6A (MiG-19PF) Farmer / Al-Quwwat al-Jawwiya il Misriya

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:05
China fertigte die MiG-19PF als J-6A in Lizenz, und solche Flugzeuge erhielt auch die Ägyptische Luftwaffe. Wobei diese Maschine nie bei den Ägyptern im Einsatz stand, denn die 0301 verbrachte ihre Aktivzeit bei der Peoples Liberation Army Air Navy. 1988 wurde der Jet in die USA verschifft. Von der Military Aircraft Restoration Corporation in Chino aufbereitet, stand die Maschine zuerst auf der March AFB ehe sie 2004 nach Tucson kam. (cn: unbek.)

61-2080 / Convair B-58A-20-CF Hustler / US Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:05
Sehr fortschrittlich für diese Zeit aber auch sehr komplex und teuer war der Mach 2 Bomber Hustler. Die B-58 erreichte diverse Weltrekorde in ihrer Kategorie. Wegen den vielen Unfällen zu Beginn und den enormen Kosten entstanden nur gerade 116 Hustler. Und so war die 61-2080 nur von Ende Oktober 1962 bis Juni 1970 bei der US Air Force aktiv. Auf jeden Fall ein sehr imposantes Flugzeug! (cn: 116)

55-0395 / Douglas WB-66D-DT Destroyer / US Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:03
Auf den ersten Blick der A-3 Skywarrior der Navy sehr ähnlich, handelt es sich bei der B-66 Destroyer der USAF doch um ein ganz anderes Flugzeug. Aus dem Bomber entstanden 1957 und 1958 36 Wetteraufklärer WB-66D. Zu der Kategorie gehört auch die ausgestellte 55-0395. Diese Maschine befand sich gut 13 Jahre im Inventar der USAF bis zur Ausmusterung im November 1969. (cn: 45027)

Montag, 4. September 2023

1905 / PZL-Mielec Lim-5 (MiG-17F) Fresco-C / Vietnam Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:03
Auch dies ist ein polnischer Lizenzbau einer MiG-17. Doch dieser Jet entspricht der MiG-17F, einer Version ohne Nachbrenner. Zu Beginn der 1960er Jahre kam diese Lim-5 mit der Nummer 1905 zur polnischen Luftwaffe. Dort diente sie bis Mai 1987. Ab 1988 wurde diese Maschine zwei Jahre bei der DTESA (Defense Test and Evaluation Support Agency) auf der Kirtland AFB getestet, ehe auch dieses Flugzeug im Sommer 1992 im Museum gelandet ist. Und hier in Tucson hat das Flugzeug die Farben der Vietnamesischen Luftwaffe erhalten. (cn: 1C-1905)

634 blue / PZL-Mielec Lim-6MR (MiG-17PF) / Voyenno-Vozdushnye Sily Rossii

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:02
Weiter geht es mit Jets aus dem Osten. Was eine MiG-17 der Russen darstellt, ist in Wirklichkeit eine in Polen gebaute Maschine. 1961 kam dieses Flugzeug als 634 zur polnischen Luftwaffe. Das Werk verlies diese Maschine als eine von 129 gebauten Lim-5P, eine in Lizenz gefertigte MiG-17PF. Ende 1972 erfolgte der Umbau in eine Jagdbomber Version Lim-6M. Und im Frühling 1982 entstand aus diesem Jet der Aufklärer Lim-6MR, welcher dann im Juli 1987 in Rente geschickt wurde. Von 1988 bis 1990 wurde das Flugzeug in den USA getestet, und erreichte danach im Jahr 1992 das Pima Air & Space Museum. (cn: 1D-0634)

130361 / Douglas YEA-3A Skywarrior / US Navy

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:02
Als Atombomber entwickelt, war die Skywarrior zu ihrer Zeit das grösste und schwerste trägergestützte Flugzeug. Aus der ersten Serie wurden sechs Flugzeuge zur elektronischen Kampfführung modifiziert - die YEA-3A! Ablieferung an die US Navy war für die 130361 am 31.03.1955. 1962 fand der Umbau in die YEA-3 statt. Ausgemustert wurde dieses Flugzeug am 27.03.1969. (cn: 12/9262)

69 blue / Mikoyan-Gurevich MiG-21PF Fishbed-D/ Voyenno-Vozdushnye Sily Rossii

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:01
Das meistgebaute Überschalljagdflugzeuge ist die Fishbed. Auch das Pima Air & Space Museum kann so eine Maschine vorweisen. Dieses Flugzeug gehört zur zweiten Serienversion, erkennbar am vergrösserten Lufteinlass. Diese Fishbed diente der polnischen Luftwaffe mit der Nummer 2410 von Mai 1964 bis März 1989. Im Juni 1991 kam diese MiG-21 (N21MF) in die USA, um nach der Zeit bei EDF Associates ab Ende 1998 hier ausgestellt zu werden. (cn: 762410)

53 blue / Mikoyan-Gurevich MiG-29 (9.12) Fulcrum-A / Voyenno-Vozdushnye Sily Rossii

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:01
Bei dieser MiG-29 im Kleid der russischen Luftwaffe handelt es sich um eine ursprünglich nach Moldawin gelieferte Maschine einer ganz frühen Serie. Und so wurde hier in Tucson aus der ehemals weissen Nummer 22 der Moldawischen Luftwaffe die blaue 53 der Russischen Luftwaffe. Dies ist eine von 21 MiG-29 welche die USA im Oktober 1997 von Moldawien gekauft hatten, damit diese nicht in falsche Hände geraten. Aber was soll bloss diese Cockpithaube? (cn: 2960516766)

52-7537 / Sikorsky HH-19B Chickasaw / US Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:01
Charakteristisches Merkmal der H-19 ist der in der Nase eingebaute Motor, was dem Helikopter sein einzigartiges Äusseres verlieh. So blieb mehr Platz in der Kabine für Mensch und Material. Die USAF erhielt 264 Stück der Version HH-19B. Gebaut als H-19B und am 02.03.1954 als 52-7537 bei der US Air Force in Dienst gestellt, erhielt der Heli 1962 die neue Bezeichnung HH-19B. Zur Einlagerung kam diese Chickasaw im Juli 1967. (cn: 55-640)

69-16112 / Bell 206 OH-58A Kiowa / US Army

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:00
Aus der Jet Ranger Familie erhielt die US Army den leichten Beobachtungshelikopter Kiowa. Nachdem Hughes mit der OH-6 diese Ausschreibung eigentlich gewonnen hatte, kam es in der Folge bei diesem Programm zu massiven Kostenüberschreitungen. Die Ausschreibung wurde wiederholt und nun kam Bell mit der OH-58 zum Zuge. (cn: 40333)

64-13895 / Bell UH-1H Iroquois / US Army

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:00
Wohl der bekannteste Bell Helikopter dürfte der "Teppichklopfer" sein. Die UH-1 kam zu diesem Übernamen weil die beiden Rotorblätter diesen einzigartigen Sound erzeugten. Gebaut wurde diese Maschine als UH-1D und im November 1965 mit der Kennung 64-13895 an die Army geliefert. Bereits im Mai 1967 wurde dieser Helikopter bei einem Rettungseinsatz beschädigt, und später wieder repariert. Im Frühling 1974 erfolgte der Umbau in eine leistungsgesteigerte UH-1H. Der aktive Dienst endete dann im Januar 1983. Über das US Army Aviation Museum kam diese Iroquois ins Pima Museum. (cn: 4602)

139974 / Kaman OH-43D Huskie / US Navy

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:00
Auch bei der US Navy war der Helikopter mit dem Dopplerotor ein Thema. Die ersten Versionen ab 1953 waren noch mit einem Sternmotor ausgerüstet, während folgende Varianten von einer Turbine angetrieben wurden. Die 139974 trat am 30.11.1956 den Dienst bei der Navy an. Zuerst noch als HOK-1 bezeichnet, änderte diese 1962 in OH-43D. Schon im Februar 1965 wurde diese Huskie dann eingelagert. (cn: unbek.)

62-4531 / Kaman HH-43F Huskie / US Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 14:00
Das dürfte ein früher Vorgänger der heutigen K-Max sein. Ab 1958 erhielt die USAF die Huskie für Rettungs- und Brandbekämpfungseinsätze. Ab 1964 folgte die leistungsstärkere HH-43F. Bis 1968 bekam die Luftwaffe 40 Stück dieser Serie. Dieses Modell wurde im August 1962 noch als HH-43B gebaut. Nach dem Umbau in eine HH-43F diente die 62-4531 noch bis zum Ende des Jahres 1972. (cn: 157)

73-1594 / Lockheed EC-130H Compass Call / US Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:54
Im erneuten Anflug auf die Davis Monthan AFB befand sich diese EC-130H mit dem Rufzeichen TRON 49. Die Compass Call ist ein Flugzeug für die elektronische Kriegsführung, was die vielen Antennen erklären dürfte. 14 Stück davon wurden für die USAF gebaut ab 1982. Und die stark modifizierten Hercules Props sind bei der 55th Electronic Combat Group hier in Tucson stationiert, operieren aber weltweit. Die 73-1594 nahm den Dienst bei der USAF schon im Jahr 1974 auf! (cn: 382-4563)

Mittwoch, 30. August 2023

1450 / Sikorsky HH-52A Seaguard / US Coast Guard

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:54
Basierend auf der S-62 war dies der erste amphibische SAR Helikopter bei der US Coast Guard mit Turbinen Antrieb. 99 HH-52 dienten von 1963 bis 1989 bei der Küstenwache. Die 1450 nahm den Dienst im Juni 1968 auf, und steht nach der Ausmusterung seit 1986 hier im Museum. (cn: 62-133)

1476 / Sikorsky HH-3F Pelican / US Coast Guard

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:53
Von 1967 bis 1994 war die HH-3 Pelican bei der Küstenwache im Einsatz. Das Modell entspricht der HH-3E der Air Force ohne Panzerung und Luftbetankungssonde. Die 1476 diente von Juni 1969 bis Februar 1992 bei der US Coast Guard. (cn: 61-638)

48-0548 / Sikorsky H-5G Dragonfly / US Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:53
Noch eine Dragonfly in Gelb! 39 als R-5 gelieferte, und später in H-5 umbenannte Helikopter gingen an die USAF. Die nutzte die Dragonfly für Rettungseinsätze, wo die H-5 während des Koreakrieges bekannt wurde, als sie viele abgestürzte Piloten rettete. Die 48-0548 nahm im Dezember 1948 den Betrieb bei der Luftwaffe auf. Im Jahr 1971 bekam der Heli als N9845Z noch eine zivile Registrierung. (cn: 51-127)

145842 / Bell HTL-7 / US Navy

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:53
Beim gesamten US Militär sind Versionen der Bell 47 zu finden. Die US Navy beschaffte ab 1958 acht als HTL-7 bezeichnete Trainer. Die 145842 nahm den Betrieb bei der Marine im August 1958 auf. Ab 1962 lautete die Bezeichnung für diese Variante TH-13N. Im Juli 1966 kam dieser Heli zur Einlagerung auf die Davis Monthan AFB in Tucson. Von da war dann der Weg ins Museum nicht mehr weit. (cn: 2119)

156469 / Boeing-Vertol CH-46E Sea Knight / US Marine Corps

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:52
Vertol verbesserte das Konzept von Piasecki mit den Tandemrotoren, und so entstand der mittelschwere Transporthelikopter CH-46 Sea Knight. Das USMC liess später 275 Sea Knights auf den Standard CH-46E aufrüsten, welcher stärkere Triebwerke und eine aufgewertete Avionik umfasste. Die Karriere dieses Helikopters begann am 12.08.1969 als eine CH-46F beim Marine Corps. 1979 erfolgte der Umbau in eine CH-46E. Dienstende für die 156469 war dann im Jahr 2010, und gute sechs Jahre später ist der Heli im Pima Air & Space Museum gelandet. (cn: 2539)

160825 / Bell AH-1W Supercobra / US Marine Corps

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:52
Eine stark verbesserte Cobra war die AH-1W. Neben 179 Neubauten entstanden auch 43 Umbauten aus älteren AH-1T. Die hier aufgenommene 160825 war 1990 die letzte aufgemotzte AH-1T. Dienstbeginn beim USMC war 1985 und die letzte Ausmusterung der "Whisky Cobra" fand Ende 2020 statt. (cn: 26115)

158554 / Bell HH-1N Iroquois / US Marine Corps

Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:49
Für die Kanadier entwickelte Bell auch eine zweimotorige Variante der Huey. Der etwas grössere und auch schwerere Iroquois fand auch bei den US Streitkräften Einzug. Die 158554 diente bis Mitte 2020 beim US Marine Corps im Rettungsdienst. (cn: 31639)

N301CM / Agusta A-109C MAX / The Boeing Company

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:49
Für den Patiententransport entwickelte Augusta die A-109C MAX mit verbreiterter Kabine. 1992 gebaut flog diese A-109 lange bei ERA Helikopter als N901CM. Boeing übernahm den Heli Ende 2005 als N301CM und verwendete ihn als Begleithelikopter bei AH-64 Apache Testflügen. Seit gut drei Jahren steht diese Agusta in Tucson im Museum. (cn: 7652)

N481PE / Piper PA-48 Enforcer / Piper Aircraft Company

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:47
Auf Basis der P-51 Mustang gab es bereits ab 1948 erste Studien für ein günstiges leichtes Bodenangriffsflugzeug. Die ersten zwei Versuchsflugzeug konnten die USAF nicht überzeugen und auch die hier fotografierte und überarbeitete zweite Version löste keinen Serienbau aus. Die N481PE hatte am 09.04.1983 ihren Erstflug. Schon im folgenden Jahr endeten die Versuche mit diesem Flugzeug. Nach einer Aufarbeitung war der Prop zunächst im USAF Museum ausgestellt, ehe er im Juli 2021 in Tucson ankam. (cn: 48-8301001)

06-20017 / Sikorsky UH-60MU Black Hawk / US Army

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:36
Für das MURAL (Manned/Unmanned Resupply Aerial Lifter) Projekt wurden zwei Black Hawks umgebaut. Eine davon war die 2007 hergestellte 06-20017. Im Jahr 2013 umgebaut, konnte der Helikopter danach ohne Piloten ferngesteuert werden. (cn: unbek.)

56-6671 / North American X-15A-2 / US Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:36
Als Bauanleitung für die drei X-15 diente dieses 1956 gebaute Mockup. Es stellt nun die letzte, etwas grössere und schwerere Version der X-15 mit den Zusatztanks dar. Es war auch die "echte" 56-6671, welche mit Mach 6.72 am 03.10.1967 den absoluten Geschwindigkeits Weltrekord für bemannte Flugzeuge erreichte. Die originale 56-6671 ist im Air Force Museum in Dayton, Ohio zu besichtigen. (cn: Mockup)

Freitag, 25. August 2023

159382 / Hawker Siddeley TAV-8A Harrier / US Marine Corps

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:36
Um das Fliegen mit dem neuen Muster zu Erlernen, gab es auch Doppelsitzer. Die sehen aber im Vergleich zum Einsitzer nicht gerade ästethisch aus. Total acht TAV-8A kamen 1975 und 1976 zum US Marine Corps. Und dort waren diese Trainigsflugzeug bis 1987 im Dienst ehe die TAV-8A von der moderneren TAV-8B abgelöst wurde. (cn: 212023)

159241 / Hawker Siddeley AV-8C Harrier / US Navy

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:35
Auch die US Navy erkannte das Potenzial der Harrier und orderte von der in England gebauten Maschine die Ausführung AV-8. Total 112 AV-8A erhielten die Amis ab 1971. Später wurde fast die Hälfte zur verbesserten AV-8C umgebaut. So eine Maschine ist auch die hier fotografierte 159241, welche am 28.08.1974 als AV-8A zur US Navy kam. Nach dem Umbau in die AV-8C im Juni 1983 diente diese Harrier noch bis Januar 1986. (cn: 712150/72)

XS690 / Hawker Siddeley XV-6A Kestrel / Royal Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:34
Zu den gebauten VTOL-Prototypen gehört die Kestrel, mit der das Prinzip der schwenkbaren Düsen intensiv getestet wurde. Dieser Senkrechtstarter ist der Nachfolger der P.1127 und insgesamt neun Kestrels wurden gebaut. Die positiven Resultate führten schliesslich zum Serienbau der Harrier. Die XS690 hatte ihren Erstflug am 05.08.1964. Nach 64 Flügen bei der TES (Tripartite Evaluation Squadron) bis zum November 1965, wurde dieses Flugzeug in die USA verschifft. Ab Februar 1966 testet die US Army diese Maschine mit dem Kennzeichen 64-18264 unter der Bezeichnung XV-6A ab der Edwards AFB. Später gelangte die Maschine ins US Army Aviation Museum und gegen Ende des Jahres 2012 erreichte diese Kestrel Tucson. (cn: unbek.)

XV804 / Hawker Siddeley Harrier GR3 / Royal Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:34
Weiter mit den Harrier Modellen. Dies ist eine GR3, eine aufgewertete GR1 mit stärkerem Triebwerk und besserer Avionik. Erkennbar war die GR3 an der umgestalteten Nase zur Aufnahme eines Laserentfernungsmessers. Die XV804 kam Ende Januar 1971 zur RAF als GR1. Nach dem Umbau in eine GR3 diente das Flugzeug bis etwa 1990, als der Nachfolger in Form der nochmals verbesserten GR7 bereit stand. So wie hier ausgestellt, war die XV804 im Jahr 1989 in Gütersloh bei der 4 Squadron stationiert. (cn: 712054/72)

56-0214 / McDonnell RF-101C-55-MC Voodoo / US Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:33
Der Voodoo bin ich jetzt schon des Öfteren begegnet, aber eine Aufklärer RF-101 ist Neu für mich. 166 Stück der RF-101C kamen zur Air Force. Die 56-0214 übernahm die USAF am 27.06.1958. Eingelagert wurde diese Voodoo im Januar 1979. Und wie so viele andere Flugzeuge auch, kam die 56-0214 später ins Pima Air & Space Museum. (cn: 224)

ZH810 / BAe Sea Harrier FA2 / Royal Navy

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:33
Vom Harrier gibt es auch eine für den Flugzeugträgereinsatz spezialisierte Variante. Der augenfälligste Unterschied zu den anderen Harrier Varianten ist die verlängerte Nase zur Aufnahme des Blue-Vixen Radar bei der aufgewerteten FA2. Diese Version wurde 1993 eingeführt und neben 18 Neubauten wurden auch die verbliebenen FRS1 auf diesen Standard umgebaut. Die ZH810 stellt den Zustand von 2005 bei der 899 Naval Air Squadron aus Yeovilton dar. Ein Jahr später wurden die Sea Harrier bei der Royal Navy ausgemustert. (cn: NB15)

ZD353 / BAe Harrier II GR5 / Royal Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:32
Wieder draussen an der prallen Sonne war die Reihe an den diversen Harrier Modellen. Am Anfang steht diese Harrier GR5 der RAF. Diese Maschine gehört zu der mit McDonnell Douglas weiterentwickelten Variante Harrier II. Wobei die Harrier GR5 und die AV-8B des USMC fast identisch sind. Die ZD353 begann den Dienst im November 1988 bei der RAF. Im Juli 1991 wurde das Flugzeug bei einem Brand im Flug schwer beschädigt. Aus Überschussbeständenden im Jahr 2012 verkauft, kam der Senkrechtstarter danach in die USA. Von Everett Aero wurde der Harrier restauriert und später ans Pima Museum verkauft. (cn: P20)

44-85828 / Boeing B-17G-110-VE Flying Fortress / US Army Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:28
Für diese B-17 und die 390th Bomber Group gibt es sogar eine eigene Halle! Diese Fliegende Festung ist eigentlich die 44-85828. Nach einem kurzen Gastspiel bei der USAAF (ohne Kampfeinsatz) kam diese B-17 zur Küstenwache. Am 14.10.1959 absolvierte diese B-17 die letzte Mission einer Flying Fortress im Einsatz des US-Militärs! Und nun steht dieses Flugzeug als falsch beschriftete B-17E 42-31892 im Pima Air & Space Museum. (cn: 8737)

N90831 / Lockheed C-69-5-LO Constellation / Trans World Airlines-TWA

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:18
Bei dieser TWA Connie kommen leicht heimatliche Gefühle auf, denn der Prop ist auf den Namen "Star of Switzerland" getauft. Die Geschichte dieser Connie begann im April 1945 als 42-94549 bei der USAF mit der Bezeichnung C-69. Nach dem Krieg mietete die TWA die Maschine und ab Oktober 1948 flog der Prop als zivil registrierte N90831. 1961 wurde das Flugzeug in Las Vegas beschädigt, als das linke Hauptfahrwerk bei der parkierten N90831 eingefahren wurde. Wieder repariert flog die Conni noch für diverse Airlines, ehe Anfang Februar 1971 der letzte kurze Flug von Tucson International zur Davis Monthan AFB anstand. Vom Pima Museum wieder in die TWA Farben versetzt, repräsentiert diese Maschine die goldene Ära der Kolbenmotor Flieger. (cn: 1970)

50-0600 / North American F-86E-1-NA Sabre / US Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:05
Neben der Nordkoreanischen MiG ist auch das amerikanische Gegenstück in Form dieser F-86 Sabre ausgestellt. Beim präsentierten Flugzeug handelt es sich um eine F-86E, eine verbesserte Version des Tagjägers F-86A. Das Flugzeug kam im April 1951 zur USAF. Bereits im September 1959 verliess die 50-0600 den Bestand der Air Force wieder. Über Umwege fand diese Sabre den Weg ins Museum in Tucson. (cn: 170-22)

822 / PZL-Mielec Lim-2 (MiG-15bis) Fagot-B / North Korean Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:03
Eigentlich eine in Polen gebaute Lim-2, stellt dieses Flugzeug eine Mig-15bis aus Nordkorea dar. Dies war der wichtigste Gegenspieler der F-86 während dem Koreakrieg. Die ehemalige 822 der Polnischen Luftwaffe kam nach dem Dienstende 1986 in die USA. Seit Sommer 1992 steht sie nun im Pima Air & Space Museum. (cn: 1B-00822)

Dienstag, 15. August 2023

44-63272 / North American P-51D-20-NA Mustang / US Army Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:03
Mit der "Bad Angel" steht natürlich auch das bekannteste Jagdflugzeug der Amis in der entsprechenden Halle. Die bedeutendste Serie der Mustang war die P-51D mit 7'956 Stück. Beim ausgestellten Modell sind ca. 60% Original und der Rest ist von anderen Mustangs "ausgeliehen". Und schon hat man eine ansehnliche P-51 zum Präsentieren. (cn: 122-30998)

147595 / Piasecki HUP-3 (H-25A) Retriever / US Navy

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:02
Die Helikopter aus dem Hause Piasecki waren nicht für ihre Ästhetik bekannt. Wobei die Retriever noch einen recht konventionellen Eindruck machte. 50 Stück aus Umbau von H-25A der Army ergaben die HUP-3 der Navy. Dieser leichte Mehrzweckhelikopter war bei der Navy im SAR Einsatz. Das ausgestellte Modell wurde 1953 als 51-16608 für die Army gebaut. Nach dem Umbau kam er nun im April 1958 mit der Bezeichnung HUP-3 und der Kennung 147595 zur US Navy. 1962 verschwand diese Retriever im "Lager". Seit Sommer 1981 gehört die 147595 zum Inventar des Pima Air & Space Museum. (cn: 37)

43-11727 / Bell P-63E-1-BE Kingcobra / US Army Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:01
Die weiterentwickelte Variante der Aircobra war die Kingcobra. Und doch war dieses Flugzeug den Mustangs von den Flugleistungen her weiterhin unterlegen. Der Erstflug der vergrösserten, und mit neuen Flügeln versehenen P-63 fand am 07.12.1942 statt. Von den 3'303 gebauten Maschinen wurden viele nach Russland geliefert. Von der ausgestellten P-63E gab es nur gerade 13 Stück. Dieses Flugzeug wurde nach der Zeit als 43-11727 bei der USAAF im Oktober 1948 an die Fuerza Aerea Hondurena abgegeben. Nach nur einem Jahr war für die Nummer 400 Dienstende. Ab Februar 1960 war diese Kingcobra als N9003R registriert. Es ist dies ein Ausstellungsstück, welches schon bei der Eröffnung hier war. (cn: unbek.)

62 / Yokosuka MXY7 Ohka Modell 43 K-1 KAI / Imperial Japanese Navy

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:00
Von den fliegenden Bomben gab es auch ein zweisitziges Übungsgerät. Damit erlernten die Piloten die Handhabung mit diesem "Flugzeug". Anstelle des Gefechtskopfes war ein zweiter Sitz verbaut. Zur mehrfachen Verwendung dieser Variante besass das Modell 43 auch noch eine Landekufe. (cn: 62)

1174 / Yokosuka MXY7 Ohka Modell 11 / Imperial Japanese Navy

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 13:00
Schwer zu Schaffen machten den Amis die Kamaikaze Angriffe der Japaner. Zum Einsatz kam bei diesen Selbstmord Angriffen diese MKY7 "Kirschblüte". Dieses Fluggerät trug einen 1'200kg Gefechtskopf und wurde von einer G4M "Betty" möglichst nahe ans Ziel geflogen, und nach dem Ausklinken mittels hoher Geschwindigkeit zum Einschlag gebracht. Da die "Betty" ein leicht zu bekämpfendes Objekt war, erreichten nur sehr wenige Ohka ihr Ziel. Dieses Modell wurde zum Ende des Jahres 1944 gebaut. Von den Briten erbeutet, brachte man es 1945 in die Heimat zur Bewertung. Das ausgestellte Modell ist eine Leihgabe des RAF Museum. (cn: 1174)

41-25163 / Curtiss P-40E-1 Warhawk / US Army Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 12:56
13'738 Stück der Warhawk und ihrer Verwandten verliessen die Werke. Neben der Mustang und der Thunderbolt ist dies wohl einer der bekanntesten Ami Jäger des WW2, aber aufgrund ihrer Leistungen sicher nicht der Beste. Dies stellt eine Maschine der 49th Fighter Group, 9th Fighter Squadron aus Papua Neuguina aus dem Jahr 1942 dar. Das Flugzeug wurde aus diversen P-40 Wracks zusammengebastelt. (cn: diverse)

42-18814 / Bell P-39N-5-BE Aircobra / US Army Air Force

 
Rolf Nyffeler - Tucson - 04.05.2023 - 12:55
Eleganter wie am Boden ist die Aircrobra wenn sie in der Luft ist. Mit der P-39 wurde ein neues radikales Design eingeführt. Neu war der Motor hinter dem Piloten, das Dreiradfahrwerk und die Cockpittür aus dem Automobilbau. Im Jahr 2011 kam diese Aircobra vom Air Heritage Museum ins Pima Musem. (cn: unbek.)